Vorbemerkung: Dieser Artikel ist in verschiedenster Hinsicht überholt. Man mag gar nicht aufzuzählen anfangen, was alles anders lief und läuft…

Wirtschaftsunternehmen spielen im aktuellen sozialen Paradigmenwechsel eine immer bedeutendere Rolle als gesellschaftliche Akteure. Darum wird die Vision einer nachhaltigen Entwicklung auch mehr und mehr zur Vision einer ethisch effizienten Wirtschaft. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass Unternehmen im besten Interesse ihrer Anspruchsgruppen ein über die legal korrekte Geschäftsführung hinausgehendes ethisches Verantwortungsbewusstsein im wirtschaftlichen Handeln entwickeln sollten. Unser Hauptanliegen besteht dabei ganz im Sinn der Global Compact Initiative der Vereinten Nationen darin, “die Macht der Märkte an die Gültigkeit universeller Werte zu binden”.
Dass wir mit unserer Überzeugung richtig liegen, bestätigt auch das zunehmende Interesse der Wirtschaftsakteure, ihr Handeln nach gefestigten und legitimierbaren Werten zu gestalten. In der globalisierten Wirtschaft und Informationsgesellschaft sind es oft gerade die erfolgreichsten Unternehmen, die diese Herausforderung angenommen haben. Von ihrer effizienten und legitimen Wertschöpfung profitieren alle ihre Anspruchsgruppen. Diese Unternehmen haben erkannt, dass integeres unternehmerisches Handeln im Selbstverständnis von verantwortungsbewussten Akteuren keine durch Änderungen der Rahmenbedingungen, etwa in der internationalen Wirtschaftsgesetzgebung oder in der öffentlichen Meinung, erzwungene Zusatzbelastung darstellt, sondern als bewusste Wertorientierung unternehmerische Chancen eröffnet. So die Chance, die Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Handelns aktiv mitzugestalten und die Chance, mit unternehmerischem Erfolg zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung beizu-tragen. Mit unseren Beratungsdienstleistungen wollen wir einen wertvollen Beitrag zu einer ethisch verantwortungsbewussten und dennoch effizienten Wirtschaft leisten und Sie dabei unterstützen, die richtigen Antworten auf die neue gesellschaftliche Rolle der Marktwirtschaft zu finden. Dabei richten wir unsere Beratung nach international anerkannten Ansätzen und Konzepten der wissenschaftlichen Ethik und Wirtschaftsethik aus.

Gerald Deix, 2002

“Wir wissen, dass wir nichts wissen.” Mit der altbekannten sokratischen Erkenntnis endete das diesjährige WEF. Nicht viel, aber vielleicht ein erster Schritt zur Besserung. Weniger publikumswirksam aber interessanter ist der am 19. Februar 2009 veröffentlichte Bericht “Thirsty Energy - Water and Energy in the 21st Century” der die Zusammenhänge von Energieproduktion und knapper werdenen Wasserressourcen untersucht. Potentiell sind Konflikte zwischen der ökologischen Nachhaltigkeitsdimension - Wasserkraft als erneuerbare Energie - und der sozialen Nachhaltigkeitsdimension - Wasser als lebensnotwendige Grundressource - zu erwarten.

 

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Die Jahreskonferenz des WEF in Davos lieferte kaum neue Erkenntnisse 

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Ende Januar startete die Nachhaltigkeitsplattform proofit der Bundesämter für Umwelt und für Energie. Sie bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen vor allem wertvolle Tipps für mehr Energieeffezienz. Ihre beiden wichtigsten Elemente sind das Effizienzcheck-Tool - ein GRI-basierter Fragebogen mit Online-Auswertung - und eine Informationsbibliothek. Unser Erfahrungsbericht über die Plattform folgt später.

Treibhausgas CO2

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Kaum Wahrnehmung in der deutschsprachigen Medienlandschaft fand der in derselben Woche wie das Davoser World Economic Forum durchgeführte World Future Energy Summit in Abu Dhabi. Regierungschefs, Umwelt- und Energieminister und Unternehmer aus aller Welt trafen sich in Abu Dhabi zur mit 15′000 Teilnehmern weltgrössten Konferenz für nachhaltige Energien. Der mit 1.5 Millionen US-Dollar dotierte Zayed Future Energy Prize ging an Dipal C. Barua aus Bangladesh, der mit seinem Non-Profit Unternehmen Solaranlagen und Biogaskraftwerke in unterentwickelten ländlichen Regionen installiert.

 

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In Masdar, Abu Dhabi entsteht die weltweit erste CO2-neutrale Stadt

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Mit dem “Schmähpreis” Public Eye Swiss Award wurden dieses Jahr die Bernischen Kraftwerke BKW ausgezeichnet. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, sich einerseits in der Schweiz als nachhaltiges Musterunternehmen und “Partner für Energieeffizienz in KMU” darzustellen und andererseits 1.6 Milliarden Franken in ein neues Kohlekraftwerk in Deutschland zu investieren. Wenn Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung dermassen stark divergieren, liegt wirtschaftsethisch gesehen ein moralischer Wertekonflikt vor. Praktisch gesehen hat man es mit einem von der Nachhaltigkeitskommunikation selbst mitverursachten Glaubwürdigkeitsproblem zu tun. 

 

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